Naturheilpraxis Detlef Freienstein Heilpraktiker

PEP nach Bohne

Gefühle wie starke Ängste (Phobien), Ärger, Scham- und Schuldgefühle, Zorn und  Wut usw. können unser ganzes Leben belasten. So werden z.B.  Schlafstörungen, Süchte, Burn-out-Symptome dadurch verursacht. Aber auch Allergien, Migräne und andere, selbst scheinbar rein körperliche  Krankheiten können durch Emotionen hervorgerufen oder unterhalten  werden.
Bei den verschiedenen Verfahren der sogenannten energetischen Psychologie wie beispielsweise PEP (Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie), MET(Meridian-Energie-Technik) oder EFT (Emotional Freedom Technique) werden Punkte am Körper sanft beklopft, während man sich auf das  jeweilige Gefühl (zum Beispiel die Angst vor Hunden) fokussiert. Bei  fast allen diesen Verfahren werden zum Beklopfen Akupunkturpunkte  genommen, da man alternativmedizinisch traditionellerweise davon  ausging, dass bei belastenden Emotionen auch Blockaden im Meridiansystem eine Rolle spielen. Das sind aber im Prinzip Arbeitshypothesen, keine  wissenschaftlich gesicherten Erkenntnisse.

Einsatzgebiete sollen unter anderem sein: Ängste, Phobien, Ärger, Traumata, Frustrationen,  Stress, Burnout, Schlafstörungen, Schuldgefühle, Raucherentwöhnung,  Allergien, psychische Heilungshindernisse bei allen Krankheiten (wenn  z.B. sonst erfolgreiche Therapien keine Wirkung zeigen),  Gewichtsabnahme, Schwierigkeiten bei der Einhaltung verordneter Diäten
(z.B. bei Diabetes) und viele andere mehr. Die Technik ist sowohl zur Behandlung als auch zur Selbstanwendung geeignet.

PEP ist mehr als eine Klopftechnik. Es liegen, wie wir glauben oft noch  andere Dinge den hartnäckigen Beschwerden zugrunde. Im Unbewussten  verankerte Überzeugungen und Glaubenssätze (z.B.: Ich habe immer Pech  ...) oder die ebenfalls unbewusste Identifizierung mit einer anderen  Person, der es auch nicht besser ging, Vorwürfe sich selbst oder anderen gegenüber, sich kleiner fühlen, als man ist und Erwartungen an andere  spielen oft eine Rolle. Die Übernahme von Verantwortung für das eigene  Leben ist ebenfalls manchmal eine schwierige Hürde. (Siehe auch die Big Five aus der u.a. Literaturempfehlung).

Diese Methode kommt aus der Alternativmedizin. Valide wissenschaftliche  Studien zur Wirkung und Wirksamkeit liegen nicht vor. Alle beschriebenen Wirkungen oder Einsatzgebiete beziehen sich auf Beobachtungen einzelner Therapeuten.
Fragen Sie mich gerne.

Ich bin zertifizierter PEP-Anwender (PEP nach Bohne I, II und III).
Weitere Infos auch über die Links-Seite unter Was ist PEP?

Literaturempfehlung: Michael Bohne, Bitte klopfen, Carl Auer Verlag, ISBN 978-3896707376

EMDR

Eye Movement Desensitization and Reprocessing

Zur Behandlung psychischer Probleme und psychischer Ursachen anderer  Beschwerden stehen heutzutage eine Vielzahl von Behandlungsmethoden zur  Verfügung. Neben der klassischen Psychoanalyse und Gesprächstherapien  überhaupt gibt es viele Methoden aus dem Bereich der sogenannten  Kurzzeittherapien, die sich für klar umrissene Ziele anbieten, zum  Beispiel zur Behandlung von Phobien, zur Bearbeitung der psychischen  Folgen eines erlittenen Traumas oder zur Änderung eines unerwünschten  Verhaltens.

Kurzzeittherapie bedeutet dabei nicht, dass mit 2  oder 3 Sitzungen alle psychischen Probleme eines Menschen bearbeitet  werden können. Abgesehen davon, dass bereits die Behandlung eines  einzelnen erlebten Traumas unter Umständen länger dauern kann, behalten  auch die klassischen Langzeittherapien weiterhin ihren Stellenwert. Aber das Hinwegräumen eines bedeutenden Hindernisses auf dem Weg zur  Ganzheit und Vollendung des Menschen macht diesen Weg manchmal erst frei auch für langfristige Therapieansätze.

EMDR ist eine psychotherapeutische Methode zur Behandlung von
- psychischen Traumata
- PTBS (Posttraumatische Belastungsstörungen) bei Erwachsenen und Kindern
- Ängsten
- Phobien
- Panikstörungen
- psychosomatischen Störungen
- chronischen Schmerzzuständen
- sexuellen Dysfunktionen

EMDR eignet sich auch zur Anwendung und Unterstützung bei
- starker Trauer
- Problemen mit der Bewältigung einer Krankheit
- Süchten
- Bewältigung von Unfallfolgen
- Konzentrationsstörungen
- gewünschten Verhaltensänderungen

Den Namen erhielt die Methode durch eine Entdeckung der Psychotherapeutin  Francine Shapiro. Unter dem Eindruck von heftigen Emotionen, Gedanken  etc. kann während schneller, rhythmischer Augenbewegungen (Eye Movement) die Desensibilisierung (Desensitization) und die prozessuale  Verarbeitung (Reprocessing) psychischer Belastungen extrem beschleunigt  oder überhaupt erst ermöglicht werden. 

Augenbewegungen sind  allerdings nur eine Möglichkeit der bilateralen (zweiseitigen)  Stimulation. Möglich sind auch taktile oder auditive Reize, also z.B.  wechselseitiges, rhythmisches Beklopfen der Oberschenkel oder akustische Signale im Rechts-Links-Wechsel. Hier berühren sich EMDR und die  sogenannten Klopftechniken der energetischen Psychologie wie PEP nach Bohne, MET, EFT,  Akupulsur und andere.

Es geht dabei nicht darum, belastende Ereignisse der Vergangenheit aus dem Gedächtnis quasi zu löschen, wie es manchmal fälschlicherweise  dargestellt wird, sondern in einen neuen Zusammenhang zu stellen. So  kann es hilfreich sein, die bei einem Trauma empfundene Hilflosigkeit  und Verzweiflung, die bei einer posttraumatischen Störung auch die  Gegenwart überschatten kann, umzuwandeln in das Bewusstsein der jetzigen Stärke und das Gefühl der Zuversicht. Das gelingt den wenigsten  Betroffenen ohne therapeutische Hilfe. Die moderne Hirnforschung konnte  zeigen, dass bei diesen Prozessen alte “belastende€“ neuronale  Netzwerke in neue “stärkende€“ neuronale Netzwerke eingebunden werden.  Um es mit dem Computer zu vergleichen: der Arbeitsspeicher wird  entlastet.

Die EMDR ist weitgehend wissenschaftlich anerkannt, die Wirksamkeit kann  als gesichert gelten. Für den theoretischen Unterbau, vor allem der  Funktion der Augenbewegungen sind aber noch weitere wissenschaftliche  Studien notwendig.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Naturheilpraxis Detlef Freienstein, Bautzener Platz 2, 10829 Berlin, 030 - 588 793 70

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